Jalusien sind nicht nur Sicht- sondern auch Sonnenschutz.

Der Begriff Jalusie stammt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Eifersucht". Früher wurden in Frankreich Fenstergitter, durch die man nach außen blicken konnte, aber von außen nicht in den Raum schauen konnte, als Jalusie bezeichnet. 1812 dann meldete der französische Tischler Cochot seine Weiterentwicklung der Jalusie zum Patent an. Diese bestand aus verstellbaren und wendbaren Holzbrettchen. Dieses Prinzip ist noch bis heute gängig.

Die Jalusie ist heutzutage ein beliebter Sicht- und Sonnenschutz und funktioniert ähnlich wie ein Vorhang. Die Außenjalusie, die nicht mit einem Rolladen gleichzusetzen ist, fungiert zudem als Witterungsschutz.

Bedient werden Jalusien meistens mittels Zugschnur, Kurbel oder Motor. Ihre Montage ist recht einfach und erfolgt entweder in der Fensternische, im Fensterrahmen oder unter der Decke. Um bei gekipptem Fenster das Abstehen der Jalusie zu verhindern, kann man diese mit einer Pendelsicherung einbauen.

Darunter versteht man einen Draht oder einen Faden, der vom Jalusiekopf aus durch die Lammelen gefädelt und unten mit einem Winkel am Fenster befestigt wird. Auch bei Jalusien Berlin mit der Nr. 2096 sind die Lamellen aus Aluminium, PVC oder Holz. Oberkopf und Fallstab bestehen in der Regel aus Blech. Es gibt zudem auch spezielle Feuchtraum-Jalusien. Die häufigsten Lamellenbreiten sind 16 mm, 25 mm, 35 mm und 50 mm.